Über Yoga Bomb Zahra Lindenblatt

Es fällt mir schwer hier etwas über mich zu schreiben. Natürlich möchte ich mich einerseits so positiv wie möglich darstellen, andererseits auch bei der Wahrheit bleiben. Und wir Menschen sind nunmal wie eine Torte und haben alle Eigenschaften in uns.

Also, schon als Kind war mein Drang nach Abenteuern sehr ausgeprägt. 

Ich brauchte jeden Tag eine Sache auf die ich mich richtig freuen konnte, am liebsten aber eine Aneinanderreihung an Gefühlsexplosionen. Am liebsten immer high. Drogen kannte ich nicht und selbst als ich mit ihnen in Berührung kam in meinen Twenties, war das nicht der Kick, den ich suchte. Ich suchte was anderes. Als Teenie tummelte ich mich oft im einzigen Esoterik-Shop Stades, dessen einziger Kunde ich zu sein schien, rum und fand interessante Bücher über Chakren etc. Ich verstand noch nichts von Yoga und Meditation. Allerdings gefiel mir - es war mir peinlich es zuzugeben- der Räucherstäbchengeruch. Die vielen Halbedelsteine, die Tingeltangel-Musik im Hintergrund, der spirituelle Verkäufer und ja - auch die gebatikten Öko-T-Shirts. Ein bisschen fühlte ich mich wie ein Freak. Während die anderen Mädels schon anfingen auf "Feten" zu knutschen und Alkohol zu trinken, war ich in meiner anderen Welt. Ich war keine Außenseiterin, aber doch irgendwie "seltsam". Mein Weg zog mich aus Stade nach Berlin, dann nach Hamburg und zurück nach good old Stade.

Heute bin ich immer noch seltsam, aber Yoga ist mittlerweile auch hier im Westen (sogar in Stade :)) "normal". Jetzt kann ich Mantren chanten, Malas tragen, Räucherstäbchen anzünden und bin dabei noch hip :))

Also, ich praktiziere seit vielen Jahren Yoga, ich bin zertifizierte Yogalehrerin, wobei ich darauf keinen Wert lege - lehre es von Herzen oder lehre es gar nicht, ob ich da Zertifikate habe oder nicht, sagt nichts aus. Da meine Wurzeln zum Teil in Indien liegen, habe ich dadurch schon früh Zugang zum Yoga gehabt, mein Onkel war praktizierender Yogi. Yoga ist eine Art zu leben, "du musst nicht dein Leben ändern, du musst dein Ändern leben", ich denke, dass Yoga jeden Menschen bewusst oder unbewusst dazu bringt, sein Leben achtsamer zu leben und das führt meist zu mehr Wohlbefinden.

Ich freue mich, wenn dein Weg zu mir führt und du mit deiner eigenen Yogapraxis auch was in deinem Leben bewirken kannst. Meine größten Lehrer sind meine zwei Söhne.

Namaste

("Das Göttliche in mir grüßt das Göttliche in dir, das ich in dir sehe").

 

Deine Zahra

 

Über Yoga Bomb Emmely

Mitte 2014 hatte ich meine „Aha-Yogastunde“. Mir wurden die Augen für eine besondere Form von Yoga geöffnet, die mich herausfordert und gleichzeitig ausgleicht – Vinyasa Yoga. Eine schweißtreibende Angelegenheit, nach der ich zutiefst zufrieden und entspannt bin. Das konnte ich nicht mehr loslassen und wachse dabei Tag für Tag. Jedes Mal, wenn ich Yoga praktiziere, entwickle ich mich weiter. Es wachsen meine grobstoffliche, aber auch meine feinstoffliche Basis – es passiert also das, was in Worten kaum auszudrücken ist: Mein Universum expandiert.

Yoga – ich finde zu mir selbst, komme zu Frieden und liebe mich, wie ich bin. Glücklicherweise geht das einfacher als gedacht. Diese wundervollen Gefühle und Erfahrungen möchte ich weitergeben. Dafür mache ich meine Ausbildung zur Yogalehrerin und freue mich, mit dir zu üben.

Meine Schüler lade ich ein, sich auszuprobieren und zu sich selbst zu kommen. Und bei „bad-ass anstrengenden epischen“ Yogastunden bei mir zu schwitzen und an den eigenen Grenzen zu kratzen. Yoga kann auch anders – Komm vorbei und lass dich überraschen!